Fantastische Riffe, eine bunte Welt der Fische und Geheimnis umwitternde Schiffswracks – dies und noch viel mehr macht Tauchen auf Bali zum unvergesslichen Erlebnis. Jeder Tauchspot auf der Insel hat seinen besonderen Reiz und Bali Tauchreisen sind für Anfänger genauso interessant wie für erfahrene Taucher.
Auf Bali Tauchreisen die Unterwasserwelt erkunden
Die beste Zeit, um die Unterwasser von Bali zu erforschen, ist die Trockenzeit. Von April bis Oktober ist das Wasser warm und zieht die Fische an die Küste der Insel. Für Anfänger stehen auf Bali Tauchschulen bereit, die ebenso geführte Touren für Profis anbieten. Es lohnt sich, eine Unterwasserkamera mitzunehmen. Die Tauchspots der Insel können mit geführten Touren erkundet werden. Die Guides kennen die Besonderheiten der einzelnen Tauchgebiete, die auf Alleingängen vielleicht nicht entdeckt werden. Zudem werden von den Tauchschulen ständig neue Gebiete gefunden, sodass die hier aufgeführten Spots nur eine Auswahl darstellen.
Die schönsten Tauchgebiete auf Bali
Insel Nusa Menjangan – An dieser winzigen Insel gibt es Riffwände, die teilweise sechzig Meter tief abfallen. Daneben werden Taucher große Fächerkorallen, hunderte Röhrenaale und ein Schiffwrack entdecken. Der Großteil der Spots dieser Insel ist auch für Anfänger geeignet.
Gilimanuk – Neben der Hafenstadt liegen Mangrovensümpfe, die zum Naturpark gehören. Dieses Tauchgebiet ist vor allem wegen der Jungfische interessant, die dort ihre Brutstätte haben.
Pemuteran – Das kleine Fischerdorf ist wegen seiner Tauchspots sehr bekannt und beliebt. Dort befinden sich Riffe, die äußerst imposant erscheinen und ebenso ein von Menschenhand erschaffenes Riff. Tauchanfänger und -profis werden unter anderem Clownfische, Krokodilsfische und Skorpionfische beobachten können.
Lovina – An der Küste Lovinas haben vor allem Unterwasserfotografen ihre Freude, denn das Riff steht unter Schutz und beherbergt viele Lebewesen.
Tulamben – Auch dieser kleine Fischerort ist bei Tauchern bekannt. Vor allem das Wrack eines Frachters der amerikanischen Armee zieht viele Taucher nach Tulamben. Für Anfänger ist das Wrack jedoch zu gefährlich, doch die meisten Spots an diesem Fischerdorf sind auch für unerfahrene Taucher zugänglich.
Padang Bai – Die Tauchspots an diesem Fischerdorf sind besonders wegen der weiten Sicht unter Wasser begehrt.
Amed – Wunderschöne Riffe und zahlreiche Fische machen das Tauchen auf Bali an den Buchten von Amed zum Vergnügen. Anfänger und Profis kommen hier auf ihre Kosten.
Nusa Dua und Sanur – Die Spots bei Nusa Dua und Sanur sind für Anfänger sehr gut geeignet.
Inseln Ceningan, Penida und Lembongan – An diesen Inseln lässt es sich teilweise bis sechzig Meter tief tauchen. Dort gibt es ein faszinierendes Reichtum an Fischen und zwischen August und Oktober können dort oftmals Mondfische beobachtet werden.
Häufige Fragen zum Tauchen auf Bali
Brauche ich einen Tauchschein für Bali?
Für Schnorcheln nicht. Zum Tauchen brauchst du mindestens PADI Open Water oder kannst vor Ort einen Kurs machen (3-4 Tage, ca. 4,5-6 Mio IDR / 270-360 Euro). Discover Scuba für Anfänger ist auch ohne Schein möglich.
Wo ist das beste Tauchen auf Bali?
Tulamben (USAT Liberty Wrack) ist weltberühmt. Amed bietet tolle Riffe direkt vom Strand. Nusa Penida hat Manta Rays und Mola Molas. Menjangan Island im Westen hat kristallklares Wasser und unberührte Korallen.
Was kostet ein Tauchgang auf Bali?
Ein Fun Dive kostet 400.000-800.000 IDR (24-48 Euro) inklusive Ausrüstung. Pakete mit 2-3 Tauchgängen sind günstiger. Touren nach Nusa Penida kosten mehr (ca. 1,2-1,5 Mio IDR) wegen der Bootfahrt.
Wann ist die beste Zeit zum Tauchen auf Bali?
April bis November bietet die beste Sicht. Mola Mola (Mondfisch) Saison ist Juli bis Oktober bei Nusa Penida. Manta Rays sind ganzjährig zu sehen. Die Regenzeit hat eingeschränkte Sicht, aber weniger Taucher.



